Förderverein Burg Steinsberg

Über unsere Burg

Informationen zur Burg Steinsberg

Lage und Geologie Die Burg liegt auf einem 333  Meter hohen Bergkegel, einem ehemaligen Vulkan, dessen Südseite mit Wein bepflanzt ist. Weil sie weithin sichtbar ist, wird sie auch „Kompass des Kraichgaus“ genannt. Vor rund 60 Millionen Jahren, im frühen Tertiär, entstand an der Stelle, an der sich heute der Steinsberg befindet, kurzzeitig eine bis in den Erdmantel hinabreichende Spalte. Durch diese Erdspalte drangen heiße Gase und vulkanische Aschen (Gemische aus Tuff und Nebengesteinen). Analysen der Gemische ergaben, dass die dadurch entstandene, damalige Erdoberfläche rund 300 Meter höher lag als die heutige. Anschließend drang durch die Spalte flüssiger Nephelinbasalt nach, der heute (in erstarrter Form) noch immer an der äußeren Burgmauer zu finden ist. Durch die bei der vulkanischen Aktivität entehenden, hohen Temperaturen wurde das in der Umgebung anstehende Tonmergelgestein gelb gefrittet. Nach Abklingen der kurzzeitigen Vulkantätigkeit war der Steinsberg ständiger Erosion ausgesetzt. Dabei erodierte der harte Basaltkern weniger stark als die angrenzenden Sedimente, wodurch der Steinsberg im Laufe der Zeit zu der augenfälligen und höchsten Erhebung des Kraichgaus wurde, als der er sich heute darstellt.[1]     Geschichte Wahrscheinlich schon römischer Stützpunkt, wird der Steinsberg erstmals 1109 zusammen mit dem edlen Eberhard von Steinsberg genannt. 1129 erscheint ein Graf Weinhard von Steinsberg und später jener staufische Gefolgsmann Wernhart, „der uf Steinsberc saz“. Von jener Burganlage ist nichts erhalten; es gibt keine Vorstellungen darüber. Die heutige Kernburg wurde im frühen 13. Jahrhundert, etwa um 1220, unter den Grafen von Oettingen erbaut, die außer in Versen des Minnesängers Spervogel auch in [...]

Informationen zur Burg Steinsberg2013-06-30T19:45:21+02:00
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